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Novartis Pavillon

Medizin erlebbar machen

<p>Der Novartis Pavillon versteht sich nicht als klassisches, statisches Wissensarchiv, sondern als offener Ort der Begegnung. Die Wissensvermittlung bricht mit dem Prinzip des Frontalunterrichts und übersetzt komplexe medizinische Forschung in eine faszinierende, zugängliche Sprache.</p> <p>Selbstbestimmte Entdeckungsreise: In der Ausstellung «Wonders of Medicine» (geeignet ab ca. 12 Jahren) gestalten die Besuchenden ihren Weg komplett selbst. Mit über sechs Stunden digitalem Inhalt bietet die Ausstellung maximale Flexibilität – von immersiven Räumen über Videoserien bis hin zu digitalen, interaktiven Dialogen.</p> <p>Emotion als Brücke zum Wissen: Medizin wird nicht als abstraktes Fachwissen, sondern als zutiefst menschliches Thema präsentiert. Durch die direkte Verknüpfung wissenschaftlicher Grundlagen mit persönlichen Patient:innengeschichten wird das eigene Leben berührt. Dies aktiviert Emotionen wie Staunen und Freude, was ein nachhaltiges Interesse erzeugt.</p> <p>Virtuelle Berufswelten im School Hub: Im School Hub wird die Life-Science-Branche erlebbar gemacht. Schulklassen und junge Besuchende erforschen mittels iPads und Augmented Reality (AR) Organe oder entdecken spielerisch verschiedene medizinische Berufsbilder. Architektur, Wir-Gefühl und Wohlfähr-Faktor Das Haus nutzt seine bauliche Struktur gezielt, um die Hemmschwelle vor der Wissenschaft abzubauen und den Dialog zwischen den Generationen organisch anzuregen:</p> <p>Architektur des Dialogs: Die von Michele De Lucchi entworfene, kreisrunde Architektur ist von antiken Diskussionsräumen inspiriert. Flüssige Übergänge fördern zufällige Begegnungen und lassen das traditionelle, „stille Betrachten“ in den Hintergrund treten – das lebendige Miteinander steht im Mittelpunkt.</p> <p>Begegnungsort „Dritter Ort“: Das Erdgeschoss fungiert mit einem Café, einem kuratierten Shop (dessen Bücher auch in der Lounge gelesen werden dürfen) und einer grosszügigen Lounge Area als sozialer Treffpunkt. Dieser Open Space wird regelmässig für kostenlose Sonderausstellungen, «Behind the Science»-Talks oder Formate wie «Musik am Mittag» genutzt.</p> <p>Technologische Inklusion als Standard: Gastfreundschaft wird durch ein intuitives Leitsystem und konsequente Barrierefreiheit (auch für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen) gelebt. Der digitale Audioguide startet über automatische Ortung von selbst und lässt sich unkompliziert mit Hörgeräten koppeln, sodass technologische Innovation und der Respekt für unterschiedliche Bedürfnisse nahtlos ineinandergreifen.</p>

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